Gut Gottmannsförde
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Im Jahre 1348 wird Gottmannsförde in einer Urkunde des Grafen Otto v. Schwerin erstmalig genannt.

Bolto von Drieberg wird als Herr auf Drieberg, Dragun und Gottmannsförde bezeichnet.

Der Ort Gottmannsförde ist wahrscheinlich schon viel älter, denn auch die Familie von Drieberg wird bereits in 1178 erstmalig beim Bischof Berno von Schwerin erwähnt und im Jahre 1299 wird Bolto von Drieberg als Herr auf Drieberg genannt.

Bis zum Jahre 1781 bleibt Gottmannsförde im Verbund mit Cramon und Cramonshagen im Besitz der Familie v. Drieberg. In kurzen Abständen wechseln nun die Besitzer von Gottmannsförde sechs mal bis im Jahre 1829 Johann Friedrich v. Böhl nach einer öffentlichen Ausschreibung des Großherzogs von Mecklenburg Gottmannsförde erwirbt. Johann Friedrich v. Böhl, aus einer Hamburger Kaufmannsfamilie stammend, hatte 1799 schon das Gut Cramonshagen erworben und war im Jahre 1818 in den Adelsstand erhoben. Nach dessen Tod erbt Johannes Rudolf v. Böhl das Gut Gottmannsförde. Er war verheiratet mit Clara von Schack aus dem Hause Brüsewitz. Sein Sohn Raimar v. Böhl übernahm 1903 nach dem Tode seines Vaters den Gutsbetrieb. Er war verheiratet mit Charlotte v. Mecklenburg. Die Ehe blieb kinderlos. Deshalb adoptierte er seinen Neffen Heinrich von Böhl u. v. Klass. Dieser übernahm Gottmannsförde im Jahre 1935. Er ist 1941 in Russland gefallen. Seine Frau Margot geb. v. Schroeder und seine beiden Kinder Raimar und Brigitte wurden 1945 von den deutschen Kommunisten enteignet und vertrieben.

Das Gut wurde in ca. 40 Bauernstellen aufgeteilt.

Im Jahre 1952 wurde in Gottmannsförde die LPG „Leuchtende Zukunft“ gegründet.

Im Verbund mit vielen Nachbarbetrieben entstand im Jahr1978 das Volkseigene Gut Warnitz, mit einer Gesamtgröße von ca. 6000 ha.

Nach der Wende kehrte Raimar v. Böhl u. v. Klass mit seiner Frau Dorothea aus Augsburg nach Gottmannsförde zurück. Im Mai 1991 kaufte er das völlig heruntergewirtschaftete Gutshaus und den verwilderten Park. Im Herbst 1991 wurden die landwirtschaftlichen Flächen von Gottmannsförde zurückgepachtet. Inzwischen hat der Sohn Alexander den Gutsbetrieb in der 6. Generation übernommen.

 
Gutshaus 1860
Gutshaus 1860
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Gutshaus 1880
Gutshaus 1880
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Gutshaus 1991
Gutshaus 1991
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Gutshaus 2006
Gutshaus 2006
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